Völkerfreundschaft e.V.
Vereinsnachrichten

Wanderung zum Tag der Befreiung und zum Gedenken an den 100. Geburtstag von Sophie Scholl

Zum Tag der Befreiung, am diesjährigen 9. Mai haben wir unsere Mitglieder und Freunde eingeladen, am sowjetischen Ehrenmal im Treptower Park, der Opfer des Faschismus zu gedenken. Zeitgleich haben wir den Anlass des Gedenkens an den 100. Geburtstag von Sophie Scholl wahrgenommen.

Am sonnigen Mittag des 9. Mai trafen sich vor dem Eingang des sowjetischen Ehrenmals vierzehn Mitglieder und – sogar noch spontane Gäste dazu. Spontane Gäste, das sind Christa Bock (Stiefmutter von Michael) und Wolfgang Balszuweit: „Wir sind nach einer Wanderung durch den benachbarten Kiez mit der S-Bahn auf dem Nachhauseweg von einem Anruf von Sabine und einer Einladung zu diesem Treffen mit der Familie und Freunden im Treptower Park spontan überrascht worden, so Christa und Wolfgang.

Wir trafen uns vor dem Eingang des Ehrenmals. Es war eine riesige und beeindruckende Kundgebung mit tausenden anderen Familien und feierlich gekleideten Menschengruppen aus der ehemaligen Sowjetunion sowie vielen anderen Ländern, die anlässlich des 76. Jahrestages des Sieges über den Hitlerfaschismus ihre vielen schönen Blumen niederlegten und der Opfer gedachte.

Wir ehrten damit auch die studentische Widerstandsgruppe „die Weiße Rose“, insbesondere deren Gründerin Sophie Scholl, die an diesem Tag 100 Jahre alt geworden wäre.

Es wurden dazu ein schönes Plakat gefertigt und Fotos gemacht. Einige gingen auch die Treppen zum Denkmal des sowjetischen Soldaten hoch und legten ihre Blumen im Inneren des Ehrenmals nieder. Wir freuten uns über die vielen teilnehmenden jungen und alten Menschen, mit Stolz war auch der kleine Nikolai Alexander Tank, der Enkelsohn von Sabine und Michael, dabei.

Wir sind nach der Kundgebung noch zu einem Picknick im Park eingeladen worden, wo uns Michael mit kleinen Köstlichkeiten und einem „geistlichen“ russischen Getränk bewirtete und wir den Tag gemeinsam genossen. Sicherlich waren wir schon des Öfteren am Ehrenmal in Treptow, aber in solch einer optimistischen und angenehmen Atmosphäre und bunten Vielfalt von Gästen aus vielen anderen Ländern, war es sehr beeindruckend. Es gibt uns die Kraft und den Auftrag, jetzt und in Zukunft alles zu tun, dass uns der Frieden erhalten bleibt und die Kraft der friedliebenden Gemeinschaft immer stärker und wehrhafter bleibt als faschistische oder rassistische Ideologien.

Wir möchten auch noch einmal auf diesem Wege Familie Bock und Eurem Verein für Völkerfreundschaft für die Einladung danken, es war ein bewegender Nachmittag!“

Wanderung zum Tag der Befreiung und zu einem besonderen Anlass für Sophie Scholl

Zum Tag der Befreiung, am diesjährigen 9. Mai, haben wir unsere Mitglieder und Freunde eingeladen, am sowjetischen Ehrenmal der Opfer des Faschismus im Treptower Park zu gedenken. Zeitgleich haben wir den Anlass des Gedenkens an den 100. Geburtstag von Sophie Scholl wahrgenommen.

Am sonnigen Mittag des 9. Mai trafen sich vor dem Eingang des sowjetischen Ehrenmals vierzehn Mitglieder und – sogar noch spontane Gäste dazu. Spontane Gäste, das sind Christa Bock (Stiefmutter von Michael) und Wolfgang Balszuweit: „Wir sind nach einer Wanderung durch den benachbarten Kiez mit der S-Bahn auf dem Nachhauseweg von einem Anruf von Sabine und einer Einladung zu diesem Treffen mit der Familie und Freunden im Treptower Park spontan überrascht worden.

Wir trafen uns vor dem Eingang des Ehrenmals. Es war eine riesige und beeindruckende Kundgebung mit tausenden anderen Familien und feierlich gekleideten Menschengruppen aus der ehemaligen Sowjetunion sowie vielen anderen Ländern, die anlässlich des 76. Gedenktag des Sieges über den Hitlerfaschismus ihre vielen schönen Blumen niederlegten und der Opfer gedachten. Ebenfalls gedachten wir an die studentische Widerstandsgruppe die Weiße Rose, deren Gründerin Sophie Scholl, an diesem Tag, 100 Jahre alt geworden wäre. Es wurde dazu ein schönes Plakat gefertigt und Fotos gemacht. Einige gingen auch die Treppen zum Denkmal des sowjetischen Soldaten hoch und legten ihre Blumen nieder.

Wir sind nach der Kundgebung noch zu einem Picknick im Park eingeladen worden, wo uns Michael mit kleinen Köstlichkeiten und einem „geistlichen“ russischen Getränk bewirtete und wir den Tag gemeinsam genossen.

Sicherlich waren wir schon des Öfteren am Ehrenmal in Treptow, aber in solch einer optimistischen und angenehmen Atmosphäre und bunten Vielfalt von Gästen aus vielen anderen Ländern, war es sehr beeindruckend.

Es gibt uns die Kraft und den Auftrag, jetzt und in Zukunft alles zu tun, dass uns der Frieden erhalten bleibt und die Kraft der friedliebenden Gemeinschaft immer stärker und wehrhafter bleibt als faschistische oder rassistische Ideologien. Wir möchten auch noch einmal auf diesem Wege Familie Bock und Eure Verein für Völkerfreundschaft für die Einladung danken, es war ein bewegender Nachmittag!“

Im sowjetischen Ehrenmal stehen die letzten beiden dem heldenhaften Sterben gewidmeten Sarkophage in einer Linie mit dem zentralen Ort der Anlage, dem Grabhügel. Dieser wird von der auf einem doppelten konischen Sockel stehenden Skulptur „Der Befreier“ von Jewgeni Wutschetitsch dominiert. Die Figur stellt einen Soldaten dar, der in der rechten Hand ein Schwert und auf dem linken Arm schützend ein Kind trägt. Ein Hakenkreuz zerbirst gerade unter seinen Stiefeln. Die Skulptur ist 12 Meter hoch und 70 Tonnen schwer. Dieses Denkmal des Befreiers bildet mit der Mutter Heimat auf dem Mamajew-Hügel in Wolgograd (1967) und dem Arbeiter hinter der Front in Magnitogorsk (1979) ein Denkmaltriptychon, das das geschmiedete Schwert in Magnitogorsk, das erhobene Schwert in Wolgograd und das gesenkte Schwert in Berlin zeigt.

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