Völkerfreundschaft e.V.
Feierlichkeiten Vereinsnachrichten

Tag des Heiligen Georg 2019

Zum Tag des Heiligen Georg trafen sich höchste Würdenträger im St. Georg-Kloster

Am Montag, 6. Mai 2019, dem 2. Sonntag nach dem christlich-orthodoxen Ostern, fand der
Gedenktag zum St. Georg (Heiliger Georg, der Siegreiche) mit dem neuen Erzbischof Tichon
von Podolski, Leiter der Berlin-Deutschen Diözese, der das St. Georg-Kloster in
Götschendorf besuchte, statt. Bei diesem feierlichen Gottesdienst nahmen auch der
deutsche Ataman der Garde sowie Mitglieder des Vereins für Völkerfreundschaft e. V. teil,
die in das russisch-orthodoxe Kloster St. Georg extra anreisten.
Das Kloster St. Georg (russisch Георгиевский монастырь) ist ein russisch-
orthodoxes Kloster in  Götschendorf  in der Uckermark. Es ist das einzige Kloster der Berliner
Diözese der Russisch-Orthodoxen Kirche in der Bundesrepublik Deutschland. Das Kloster
befindet sich am idyllischen Kölpinsee auf einer vier Hektar großen Anlage im Dorf
Götschendorf, etwa 90 Kilometer nördlich der Stadtgrenze von Berlin. Auf dem Gelände
befinden sich eine in Vollendung wunderschön begriffene russisch-orthodoxe Klosterkirche,
ein Wohngebäude der Mönche, ein Gästehaus und weitere Gebäude.
In der Klosterkirche fand zum Tag und im Namen des „Heiligen Georg“ unter Leitung des
Erzbischofs Tichon von Podolski und dem Erzbischof von Baku und Aserbaidschan
Alexander die göttliche Liturgie statt.

Göttliche Liturgie in Götschendorf

Die folgenden hochwürdigsten konzelebrierten Bischöfe und Würdeträger nahmen an diesem feierlichen Gottesdienst teil, wie der Pfarrer des St. George Klosters Abt Daniel Irbits, der Erzpriester Feodor Povny (Belorussische-orthodoxe Kirche), der Dekan der östlichen Bezirke und Erzpriester George Antoniuk, der Pfarrer Jaroslaw Antoniuk (Ukrainische Orthodoxe Kirche), der Erzpriester Anatoly Kolyada, der Erzpriester Pavel Stefanovski (Polnisch-Orthodoxe Kirche), der Referent und Diözesanpilger Referent Peter Pakholkow, Anthony Dolinin (Baku Eparchie), der Referent John Doroş (Moldawien Metropolis), der  Diözesanabteilungsleiter Priester Eugene Murzin, der Priester Maxim Yudakow, der Dekon Vitaly Sadakow und Dekon Daniel Kolyada.

Der außerordentliche und bevollmächtigte Botschafter der Republik Weißrusslands (Belarus) in der Bundesrepublik Deutschland, Denis Sidorenko, war zum Gottesdienst in der Klosterkirche anwesend. Der Subdiakon Nikolai Ton, zahlreiche Pilger aus Berlin, Hamburg, Stettin und anderen Städten beteten für den Gottesdienst im Dienste der zwischenkirchlichen Beziehungen. Auf einer speziellen Litanei wurden Petitionen über die Einheit der orthodoxen Kirche und die Bewahrung der Kirche vor Spaltungen und Trennungen erhoben.

Der Heilige Georg lebte im 3. Jahrhundert, vermutlich in Kappadokien und ist im April um 303 in Lydda / Palästina den Märtyrertod gestorben. Er ist ein legendärer christlicher Heiliger, welcher der Überlieferung zufolge zu Beginn der Christenverfolgung unter Diokletian (284–305) ein Martyrium erlitt. In den orthodoxen Kirchen wird er als Groß- bzw. Erzmärtyrer verehrt. Der Heilige Georg zählt zu den vierzehn Nothelfern. Er ist der Schutzpatron verschiedener Länder, Adelsfamilien, Städte und Ritterorden. Der Vorname Georg (und seine sprachlichen Abwandlungen) gehört zu den beliebtesten Vornamen in Europa. Sein Symbol in der Heraldik ist das „Georgs Kreuz“. Das rote Kreuz auf weißem Grund ist in vielen Wappen und Flaggen enthalten. Heiligenattribute, die neben dem Georgs Kreuz als Erkennungszeichen des Heiligen dienen, sind der Drache sowie seine Darstellung als Ritter mit Lanze; teils wird Georg auch mit dem Palmwedel des Martyriums dargestellt.

Mit Eugeny Murzin, Roman Chernikov, Pjotrs Paholkovs, Paweł Stefanowski und Marina Chekalina.

Russischer Text von Abt / Vater Daniil Irbits:

6 мая, в понедельник 2-й седмицы по Пасхе, день памяти вмч. Георгия Победоносца, архиепископ Подольский Тихон, управляющий Берлинско-Германской епархией посетил… Георгиевский монастырь в Гётшендорфе. В главном храме во имя св. вмч. Георгия Победоносца архиепископ Тихон и архиепископ Бакинский и Азербайджанский Александр возглавили служение Божественной литургии.

Преосвященным архиереям сослужили наместник Георгиевского монастыря игумен Даниил (Ирбитс), протоиерей Федор Повный (Белорусская Православная Церковь), благочинный Восточного округа протоиерей Георгий Антонюк, протоиерей Ярослав Антонюк (Украинская Православная Церковь), протоиерей Анатолий Коляда, протоиерей Павел Стефановски (Польская Православная Церковь), и.о. референта епархиального паломнического отдела протоиерей Петр Пахолков, протоиерей Антоний Долинин (Бакинская епархия), протоиерей Иоанн Дорош (Молдавская митрополия), схииеромонах Рафаил (Кронштадт), иеромонах Даниил (Долгов), иеромонах Тихон (Черников), референт епархиального информационного отдела иерей Евгений Мурзин, иерей Максим Юдаков, протодиакон Виталий Садаков, протодиакон Даниил Коляда.

В храме присутствовал Чрезвычайный и Полномочный Посол Республики Беларусь в Федеративной Республике Германия Денис Сидоренко.

За богослужением молились советник правящего архиерея по вопросам межцерковных отношений иподиакон Николай Тон, многочисленные паломники из Берлина, Гамбурга, Щецина и других городов.

На сугубой ектении были вознесены прошения о единстве Православной Церкви и сохранении Церкви от разделений и расколов.

После заамвонной молитвы духовенство совершило славление великомученику Георгию.

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