Völkerfreundschaft e.V.

Vereinssatzung

Satzung

[in der geänderten Fassung vom 15.05.2011 und zuletzt geänderten Fassung vom 28.02.2015]

Anlage zum 2. fortgesetzten Gründungsprotokoll vom 15.05.2011

Anlage Änderung der Satzung vom 08.05.2014

Inhalt der Satzung:

  • § 1 – Rechtsstellung
  • § 2 – Zweck und Mittel
  • § 3 – Aufgaben und Projekte
  • § 4 – Gemeinnützigkeit
  • § 5 – Mitgliedschaft
  • § 6 – Ordentliche Mitglieder
  • § 7 – Ehrenmitglieder/Ehrenrat
  • § 8 – Fördernde Mitglieder
  • § 9 – Die Organe des Vereins
  • § 10 – Geschäftsordnung
  • § 11 – Die Mitgliederversammlung
  • § 12 – Die Aufgaben der Mitgliederversammlung
  • § 13 – Der Vorstand
  • § 14 – Der erweiterte Vorstand
  • § 15 – Der Geschäftsführer
  • § 16 – Die Kassenprüfer
  • § 17 – Der Ältestenrat
  • § 18 – Die Kommissionen
  • § 19 – Auflösung
  • § 20 – Inkrafttreten

 

§ 1 – Rechtsstellung

  1. Der Verein führt den Namen „Verein für Völkerfreundschaft“ und trägt den Zusatz e.V. und ist in das Amtsregister Frankfurt/Oder eingetragen.
  1. Der Verein hat seinen Sitz in 15366 Neuenhagen, Ostring 48.

 

§ 2 – Zweck und Mittel

Zweck des Vereins ist die Förderung internationaler Gesinnung und der Toleranz auf dem Gebiet der Kultur und des Völkerverständigungsgedankens. Der Vereinszweck soll erreicht werden durch:

  1. den Austausch und Vertiefung der Zusammenarbeit zwischen den östlichen – und westlichen Kulturen und Stärkung der Freundschaftsbande speziell zwischen der Gemeinschaft der unabhängigen Staaten (GUS) sowie der baltischen Staaten und der Bundesrepublik Deutschland
  2. die Förderung der Verbreitung und Vertiefung der Kenntnis der russischen Sprache und Kultur
  3. Begegnung und Diskussion das Verstehen und die Verständigung zwischen den Menschen der GUS-Staaten sowie der baltischen Staaten und des deutschen Kulturkreises
  4. Austausch von Erfahrungen miteinander und von Vorstellungen und Bildern vom Leben in den jeweiligen Kulturkreisen
  5. Förderung geeigneter Maßnahmen und Projekte auf verschiedenen Ebenen, mit Persönlichkeiten und Institutionen im In- und Ausland.
  6. Kooperationen zu Behörden, Medien und Vereinigungen vergleichbarer Zielsetzung

Die Mittel des Vereins richten sich nach der Beitrags–und Gebührenordnung (siehe Anlage 2).

 

§ 3 – Aufgaben und Projekte

Der Verein unterstützt im Rahmen seiner Möglichkeiten insbesondere folgende Projekte:

  1. Pflege und Förderung der östlich –/ westlichen Kulturen.
  2. Sprachkurse der GUS-Staaten sowie der baltischen Staaten, speziell in Russisch und in Deutsch als Fremdsprachen für Interessenten aus dem russischen und deutschen Kulturkreis.
  3. Austausch und Begegnungen zur Stärkung des Gemeinwohls zur Erfüllung von sozialer-, ökologischer-, Denkmalpflegender-, Entwicklungs- und friedenspolitischer Aufgaben.
  4. Informations- und Fortbildungsveranstaltungen zu wissenschaftlichen, pädagogischen, literarischen und vergleichbaren Themen.
  5. Begegnungen von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen, sowie Partnerschaften zur dauerhaften Beziehung, auch mit dem Ziel gegenseitiger Besuche mit der Unterbringung bei Gastfamilien.
  6. Beiträge zur Aufarbeitung der gemeinsamen Geschichte.
  7. Austausch von jungen Künstlern und Kulturschaffenden, sowie talentierten Laienkunst– und Folkloregruppen.
  8. Pflege und Ausbau von sportlichen Begegnungen in aller Art von Leibesübungen, bis hin zu Sportleraustauschen, Seminaren, Tagungen und Foren bzw. Konferenzen.

 

§ 4 – Gemeinnützigkeit

  1. Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts über steuerbegünstigte Zwecke der Abgabenordnung.
  2. Der Verein ist selbstlos tätig und verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsgemäßen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.
  3. Es darf keine Person oder Körperschaft durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.
  4. Alle Ämter der Organe des Vereins sind Ehrenämter. Auslagen können auf Antrag erstattet werden.
  5. Bei Aufhebung oder Auflösung des Vereins, ist das Vermögen des Vereins, zu steuerbegünstigten Zwecken zur Förderung der internationalen Gesinnung auf dem Gebiet des Völkerverständigungsgedankens zu verwenden.

 

§ 5 – Mitgliedschaft

Mitglied kann jede geschäftsfähige natürliche Person, durch Abgabe eines Aufnahmeantrages werden. Über die Aufnahme entscheidet der Vorstand.

  1. Die Mitgliederversammlung kann weitere Vereinigungen oder Organisationen aufnehmen wenn sie die Bedingungen der Satzung § 4 mit Sitz in Deutschland erfüllen. Über die Aufnahme entscheidet die Mitgliederversammlung durch Mehrheitsbeschluss.
  2. Die Mitgliedschaft ist gebunden an Beiträge. Den Beitrag legt die Mitgliederversammlung in der Beitrags – und Gebührenordnung fest.
  3. Die Mitgliedschaft kann mit einer Frist von drei Monaten zum Quartalsende schriftlich per Einschreiben gekündigt werden. Die Mitgliederversammlung kann ein Mitglied ausschließen, wenn Verstöße gegen die Satzung oder Verzug der Beitragszahlung vorliegen.
  4. Die Mitgliedschaft endet mit dem Tod, oder durch Austritt oder Ausschluss.

 

§ 6 – Ordentliche Mitglieder

  1. Ordentliches Mitglied kann jede geschäftsfähige natürliche Person und jede juristische Person werden, die ihren ständigen Wohnsitz in der Bundesrepublik Deutschland hat.
  2. Jugendliche, die das 18. Lebensjahr noch nicht erreicht haben, bedürfen zur Aufnahme der Zustimmung ihrer Erziehungsberechtigten.

 

§ 7 – Ehrenmitglieder/ Ehrenrat

  1. Zu Ehrenmitgliedern können natürliche- und juristische Personen oder Personen des öffentlichen Lebens, egal welcher Staatsbürgerschaft, ernannt werden, die sich um die Förderung der Ziele des Vereins besonders verdient gemacht haben.
  2. Die Ernennung erfolgt auf Vorschlag des Vorstandes und Beschluss der Mitgliederversammlung.
  3. Die Ehrenmitglieder haben Stimmrecht.
  4. Die Ehrenmitglieder ernennen aus ihrer Mitte einen Ehrenrat, welches im erweiterten Vorstand tätig werden kann, jedoch ohne Stimmrecht, aber in beratender Funktion.

 

§ 8 – Fördernde Mitglieder

Fördernde Mitglieder sind natürliche und juristische Personen des öffentlichen Lebens, des öffentlichen und privaten Rechts, handelsrechtlich organisierte Unternehmen, die mit einem Förderbeitrag den Verein unterstützen. Fördernde Mitglieder haben kein Stimmrecht.

 

 

§ 9 – Die Organe des Vereins

Organe des Vereins sind:

  1. die Mitgliederversammlung,
  2. der Vorstand,
  3. der erweiterte Vorstand,
  4. der Geschäftsführer,
  5. die Kassenprüfer,
  6. der Ältestenrat.

 

§ 10 – Geschäftsordnung

  1. Die Geschäftsordnung ist in der ( Anlage 1 ) der Satzung geregelt .
  2. Für alle Versammlungen gelten folgende Grundsätze:
    – Beschlüsse werden in der Regel mit einfacher Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen gefasst
    (ausgenommen qualifizierte Mehrheiten für Satzungsänderungen, Beitragsfestlegung, Bindung an andere
    Körperschaften, Auflösung des Vereins)
    – Abstimmungen sind auf Antrag mindestens eines anwesenden Stimmberechtigten geheim zu führen.
  3. Der Schriftverkehr erfolgt per Post oder via E-Mail.
  4. Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

 

§ 11 – Die Mitgliederversammlung

  1. Ordentliche Mitgliederversammlungen finden planmäßig im Turnus von zwei Jahren statt. Sie werden nach der Geschäftsordnung geleitet.
  2. Jede ordnungsgemäß einberufene Versammlung gilt als beschlussfähig, unabhängig von der Zahl der erschienenen Stimmberechtigten.
  3. Die Einladung zur Mitgliederversammlung hat durch den Vorstand schriftlich vier Wochen vor dem angesetzten Termin mit Angabe der Tagesordnung an die stimmberechtigten Mitglieder zu erfolgen. Anträge zur Tagesordnung die bis 2 Wochen vor der Sitzung beim 1. Vorsitzenden schriftlich eingehen sind in die Tagesordnung aufzunehmen und werden entsprechend durch die Mitgliederversammlung bearbeitet.
  4. Anträge auf Satzungsänderungen sind zwei Wochen vor der Mitgliederversammlung schriftlich an den Vorstand einzureichen. Sie können in jeder Mitgliederversammlung behandelt werden, dann, wenn sie allen stimmberechtigten Mitgliedern eine Woche vor der Mitgliederversammlung im Wortlaut zur Kenntnis gebracht werden. Sie werden mit einer Dreiviertelmehrheit der Anwesenden, stimmberechtigten Mitglieder entschieden.
  5. Später gestellte Anträge können zum Tagesordnungsgegenstand erhoben werden, falls die Mitgliederversammlung dies mit mindestens zwei Dritteln der von den Anwesenden vertretenden Mitgliedern beschließt.
  6. Außerordentliche Mitgliederversammlungen können vom Vorstand einberufen werden, oder wenn 1/3 der Mitglieder ihre Durchführung wünschen und dies per Unterschriftsliste dem Vorstand mitteilen.
  7. Jede ordnungsgemäß einberufene Mitgliederversammlung ist beschlussfähig. Abwesende Mitglieder haben sich den gefassten Beschlüssen zu unterwerfen.
  8. Die ordentliche Mitgliederversammlung befasst sich vorrangig mit den ff. Themenkomplexen:
  9. a) Bericht des Vorstandes und Rechenschaftslegung über die Vereinsarbeit der vergangenen
    zwei Geschäftsjahre.
  10. b) Erstattung des Finanz- und Kassenberichtes
  11. c) Entlastung des Vorstandes, der Kassenprüfer und des Ältestenrates
  12. d) Neuwahl des Vorstandes, der Kassenprüfer und des Ältestenrates
  13. e) Beschluss der Beitrags- und Gebührenordnung
  14. f) Anträge
  15. Die Entlastung des Vorstandes, der Kassenprüfer und des Ältestenrates erfolgt mit einfacher Stimmenmehrheit.
  16. Die Beschlussfassung über die Höhe der Beitrags- und Gebührenordnung, Auflösung des Vereins oder seine Bindung an eine andere Körperschaft muss mit einer Dreiviertelmehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen gefasst werden.
  17. Von jeder Mitgliederversammlung ist ein schriftliches Protokoll anzufertigen, das der Versammlungsleiter und der Protokollant unterzeichnen und das dann dem Vorstand übergeben wird.

 

§ 12 – Die Aufgaben der Mitgliederversammlung

Die Mitgliederversammlung berät und beschließt über

  1. die Satzung,
  2. die Wahl und Entlastung des Vorstandes,
  3. die Wahl der Kassenprüfer,
  4. die Wahl des Ältestenrates
  5. eingebrachte Anträge,
  6. Bindung des Vereins an eine andere Körperschaften und Organisationen,
  7. die Beitrags – und Gebührenordnung,
  8. die Auflösung des Vereins.

 

§ 13 – Der Vorstand

  1. Der Vorstand besteht aus dem 1. und dem 2. Vorsitzenden, sowie dem Schatzmeister. Vorstand im Sinne des § 26 BGB sind der 1. Vorsitzende und der 2. Vorsitzende als dessen Stellvertreter. Jeder von beiden ist einzeln vertretungsberechtigt.
  2. Er wird in der Mitgliederversammlung für zwei Jahre gewählt.
  3. Wählbar sind alle Mitglieder, die das 18. Lebensjahr vollendet haben.
  4. Wiederwahl ist zulässig, Wahl en bloc ist zulässig.
  5. Scheidet ein Mitglied des Vorstandes während des Geschäftsjahres aus, werden seine Aufgaben im Vorstand anderweitig übernommen; die Nachfolge kann durch Neuwahl auf einer außerordentlichen Mitgliederversammlung oder auf der zeitnahen ordentlichen Mitgliederversammlung bestimmt werden.

 

 

§ 14 – Der erweiterte Vorstand

  1. Der erweiterte Vorstand umfasst den Geschäftsführer, die Leiter der Kommissionen und dem Ehrenrat.
  2. Sie unterstützten die Arbeit des Vorstandes.

 

§ 15 – Der Geschäftsführer

  1. Der Vorstand kann einen hauptamtlichen Geschäftsführer einsetzen.
  2. Dazu wird vom Vorstand eine Aufgabenbeschreibung definiert und ein Arbeitsvertrag abgeschlossen.
  3. Der Geschäftsführer ist Mitglied des erweiterten Vorstandes ohne Stimmrecht, in beratender Funktion und ist der Mitgliederversammlung rechenschaftspflichtig.

 

§ 16 – Die Kassenprüfer

  1. Die Prüfung des Finanzgeschehens, Vereinskonto und Bargeldkasse, ist durch Zwei von der Mitglieder-versammlung gewählten Kassenprüfern jeweils vor jeder ordentlichen Mitgliederversammlung zu überprüfen. Die Kassenprüfer legen ihre Prüfungstermine selbst fest. Unvermutete Kassenprüfungen sind zulässig. Sie können vom Vorstand, dem Ältestenrat sowie dem Geschäftsführer zu einer unvermuteten Kassenprüfung beauftragt werden.
  1. Die Kassenprüfer erstatten in der Mitgliederversammlung den Kassenbericht. Ein schriftlicher Prüfungsbericht ist dem Vorstand zu übergeben. Bei Feststellung der ordnungsgemäßen Finanz- und Kassenführung beantragen sie die Entlastung des Schatzmeisters und des Vorstandes.

 

§ 17 – Der Ältestenrat

  1. Der Ältestenrat besteht aus drei Mitgliedern. Sie bestimmen aus ihrer Mitte den Obmann.
  2. Vorstandsmitglieder können nicht dem Ältestenrat angehören.
  3. Der Ältestenrat befasst sich als Schlichtungsinstanz mit der Beilegung von Streitfällen, die ihm vom Vorstand oder Mitgliedern, oder gesetzliche Vertreter von Mitgliedern angetragen werden.
  4. Die Beschlüsse des Ältestenrats sind Empfehlungen. Der Ältestenrat hat das Recht, vom Vorstand die Ein-berufung einer außerordentlichen Mitgliederversammlung zu verlangen.

Die Rechte gemäß § 37 BGB der anderen Mitglieder werden dadurch nicht beeinflusst.

 

 § 18 – Die Kommissionen

  1. Der Vorstand bestimmt für einzelne Projekte Kommissionen und bestimmt den Leiter der jeweiligen Kommission. Der Kommissionsleiter bestimmt hingegen seine Kommissionäre. Die Kommissionen sind der Mitgliederversammlung rechenschaftspflichtig.
  2. Der Kommissionsleiter ist Mitglied des erweiterten Vorstandes ohne Stimmrecht, aber in beratender Funktion.

 

§ 19 – Auflösung

Der Verein gilt als aufgelöst, wenn dieses auf einer außerordentlichen Mitgliederversammlung von den Mitgliedern einstimmig beschlossen worden ist. Bei Auflösung des Vereins oder Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vermögen des Vereins an die Deutsche Traditionelle Shotokan-Karate Föderation, Amtsgericht Frankfurt (Oder), Aktenzeichen VR 5647 FF, Finanzamt Strausberg, der es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige, mildtätige oder kirchliche Zwecke zu verwenden hat.


 

§ 20 – Inkrafttreten

Diese Satzung wurde bei der Gründungsversammlung am 21.01.2011, in der fortgesetzten Gründungsversammlung vom 03.04.2011 und in den fortgesetzten Gründungsversammlung vom 15.05.2011 sowie der zuletzt geänderten Fassung vom 28.02.2015 in Berlin durch die Mitglieder beschlossen worden. Die Satzung soll in das Amtsgerichtsregister Frankfurt/Oder eingetragen werden und damit in Kraft treten.

Berlin, 28.02.2015

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