Völkerfreundschaft e.V.
Reiseberichte

Athos die V.

Am Sonntag, 29.10.2017 flogen Thilo Oyss ( Telemachos) und ich nach Griechenland/ Thessaloniki/ Chalkidiki/ Asprovalta um uns auf unsere heilige Pilgerreise zu begeben.  Am Flughafen nahmen wir noch Klaus auf und fuhren ins Hotel Delphini in Asprovalta. Hier erwartete uns schon Maria und ein weiterer Pilgerer Jörg mit seiner Frau Petra. Bevor nun die große Tour losgehen sollte präparierten wir uns, gingen im 15 Grad Celsius warmen Meer baden. Hinzu stieß Dimitrios K. und Wasilik. Wir tätigen Einkäufe auf dem Wochenmarkt und fanden immer wieder Zeit um gut zu essen.

Am Montag Abend ging ich noch auf Einladung von Georg zum Karateunterricht. Zirka 25 Schüler nahmen begeistert den Unterricht an. Nette Bilder ließen den Abend ausklingen. Dann rückte unsere Pilgerreise näher.

In der Zeit vom Dienstag, den 31.10.2017, 07:00 Uhr brachen wir auf, unsere Gruppe bestand aus:  Dimi. K., Dimi P., Thilo, Klaus Thoma, Jörg Boewer und mi. Ziel: der Heilige Berg Athos.

So fuhren nach Ouranopoli und dann mit dem Schiff über Davni nach Sveti Anna. Nach einer 3 stündigen Schiffsreise legten wir an. Die erste Hürde, 1810 Stufen, aber wir schafften sie in 40 Minuten. Begrüßung mit Wasser oder Kaffee, Lukumi und Ouso. Dann begaben wir uns zum Gottesdienst (Knochenshow- der linke Fuß der heiligen Anna – Mutter von der Mutter Jungfrau Maria) und ab 17:30 ins Bett, denn um 03:30 Uhr ( Mi., 01.11.17 ) ging es wieder in den Gottesdienst, dann ein kurzes Frühstück und dann auf 1550 m zum Kloster zum hl. Panagia, letzte Station vor dem Gipfel. Hier trafen wir auf jede Menge weiterer Pilgerer, aus Russland, Moldawien, Rumänien und einigen Ländern mehr. Es war so voll, dass viele auf dem Boden schliefen, auf Bänken und Tischen. Ich denke zirka 25 Personen auf 10 Quatratmeter. Nette Gespräche, Trinksprüche und Kaminfeuer beherrschten die Zeit. Wir schliefen in der Kirche auf dem Boden. Es hatte schon den Touch einer Pilgerreise, aber war hart und unbequem.

Am nächsten Morgen ( Do., 02.11.2017 07:00 Uhr ) stiegen wir auf den Berg Athos. Dort gingen wir durch die Wolken, Nebel, Eis und Glätte zum Gipfel, hier machten wir viele Fotos zur Erinnerung. Es war un unbeschreibbares Gefühl der Freude, es schon im zweiten Anlauf geschafft zu haben. Wir waren mit unseren Füßen von 0 Meter bis durch die Wolkendecke gelaufen und konnten bis rüber zum Olymp schauen! Dann kam es zu einen harten Abstieg, erst auf 1550 m, dann kurze Pause mit Nahrung fassen und dann auf 400 m wieder zum Kloster Anna. Wir hätten es nicht weiter geschafft, alle waren wir angeschlagen, Dimi Dreifuß ausgeschlossen ist klar.

Dann schliefen wir wirklich schlecht in der Begrüßungskapelle, mal auf dem Boden, mal auf schmalen Bänken mit einer Decke bewaffnet. Wir waren nicht angemeldet und es waren einfach zu wenige Betten im Sketi Anna. Aber der Abt schickte uns nicht weg, gab uns Essen und ein Dach über den Kopf, wir waren sehr dankbar dafür.

Am Morgen des Freitag, 03.11.2017 stiegen wir vom Kloster Anni dann auf 0 m ab. Dann bestiegen wir das Schiff und führen nach Davni. Dort kämpften wir um weitere Schiffskarten nach Ouranopoli, in letzter Sekunde erkämpfte Dimi P noch Schiffskarten. Dann fuhren wir mit dem Auto direkt nach Apolonia zum Essen und ins Thermalbad. Klaus und ich ließen sich noch massieren. Dann ging es zurück zum Hotel Delphini nach Asprovalta.

Am Morgen des 04.11.2017 ging es zurück über Thessaloniki nach Berlin.

Unsere Fahrt über begleitete uns der Thilosche Ohrwurm: I love you Baby, und so sangen wir den Song auch im Schwefelbad.

Michael Bock                                                                                                04.11.2017

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