Völkerfreundschaft e.V.
Vereinsnachrichten

Mitgliederversammlung 06.05.2017

Chorin, 06.Mai 2017

Liebe Freunde und Mitglieder des Vereins für Völkerfreundschaft e.V.,

Auf diesem schönen Flecken Erde in der Nähe des Klosters Chorin im Barnimer Land von Brandenburg auf der Ranch von Familie Jeschke begrüße ich Euch recht herzlich an diesen historischen Tag. Den Tag des Heiligen Georg, einen Tag, der durch die orthodoxe Kirche gedacht wird. Andere Kirchenkonfessionen begehen diesen Tag am 23. April jeden Jahres.

Am Vormittag nach unser Verein am Gottesdienst mit Тарас Гольчук, Даниил Ирбитс und Alexander Ionov – hier: Kloster St. Georg Götschendorf anlässlich des Feiertages zum Heiligen Georg teil.

Der Heilige Georg setzte mit seinem Martyrium ein Zeichen gegen die herrschende Kaste in der Zeit der Christenverfolgung. Er stieg in der orthodoxen Kirche als Erzmärtyrer auf. Die Christenverfolgung spielt nun nach über 1700 Jahren wieder eine grausame Rolle in vielen Ländern und soll aber heute nicht unser Hauptthema unserer Zusammenkunft sein.

Heute wollen wir wieder einmal ein Fazit der letzten 2 Jahre ziehen und unsere Arbeit bewerten. Wieder haben wir an mehreren humanitären Projekten gearbeitet, so an der Hilfe im Haus der Barmherzigkeit, Hilfe im Haus des Vater Igor in Minsk, Spenden für den Donbass sowie weitere Unterstützung für bedürftige Menschen in Osteuropa. Bei diesen kleinen Projekten werden wir nicht nur humanitär tätig, wir versuchen durch kleine Projekte, Gutes zu bewirken. Durch neue und alte Freundschaftsbande kommt es jährlich mehrmals zu Freundschaftstreffen und zu kulturellen Austauschen.

Auch spreche ich über unsere guten Kontakten zur Republik Ecuador, zu unseren Freunden und Verwandten in Russland, Weißrussland und zu unseren vom neuen Faschismus geplagten Freunden in der Ostukraine, der Republiken Lugansk und Nowo Russia.

Das Leid dort in diesen Regionen wird größer und hat schon unzählige zivile Todesopfer gekostet. Wie immer in einem Krieg sind es die Schwachen, Kranken und vor allen Dingen Kinder die Leidtragenden dieses Krieges sind. Hier wird einem russisch geprägten Volk das Recht auf Souveränität und Eigenbestimmung genommen, es ist und bleibt ein Genozid an der russisch stämmigen Bevölkerung in der Ostukraine. Man hetzt das Militär und faschistische Banden und Schergen wie Asow und Bandera auf diese friedfertigen Menschen, die aus niedrigen Beweggründen Morde und Unheil über die Menschen bringen. Berichte von der Region sind ein Anstoß zum Nachdenken. Einige Freunde von uns waren zu der Filmpremiere „Frontstaat Donezk“. Aber diese aggressive Politik richtet sich dann natürlich auch gegen Russland.

Unser Verein sammelte Bekleidung, Medikamente und Geldmittel um hier zur Unterstützung beizutragen. Allen Helfern sei hier nochmals Dank gesagt. Ein besonderer Dank gilt hier zu sagen an unsere Freunde Erik und MJ für die Sammlungen, Registrierungen und Verbringung der Sachen. Auch müssen wir Thomas Wachalski Dank sagen, der uns immer einen Transporter für unsere Maßnahmen sponsort.

Sportveranstaltungen, Jahresabschlussfeiern mit Tombulla und Spendentöpfen oder unsere ins Leben gerufene 80iger Jahre Party sorgten für Spendengelder. Danke auch hier an alle Helfer und Veranstaltern.

Auf unsere jahrelange Hilfe an das Haus der Barmherzigkeit in Minsk aufmerksam machen. Wir haben die dort ansässigen behinderten Kinder, die in der zweiten Generation Tschernobylopfer sind, aber auch kinderreichen Familien und anderen hilfsbedürftigen Menschen geholfen. So schickten wir Bekleidung, Schulausstattungen und Bargeld zur Hilfe. Auf unseren Verein „Völkerfreundschaft e.V.“ sind damit nicht nur die orthodoxe Kirche in Weißrussland und Russland. Neben den mündlichen Danksagungen erhielt der Verein eine offizielle schriftliche Danksagung durch die russisch orthodoxe Kirche in Minsk.

Für die Außendarstellung im Internet sorgt seit kurzer Zeit unser Freund Ken und zur Infodarstellung im Facebook hat Sabine gesorgt, herzlichen Dank dafür. Als Journalistin schreibt und verfasst sie zahlreiche journalistische Artikel und sorgt für eine uns entsprechende Außendarstellung unseres Vereins.

 

Weiterhin möchte ich über unser Engagement mit Aidswaisen in Äthiopien informieren, wo wir als Völkerfreundschaft e.V., ebenfalls eine Geldspende leisteten und an die Bedürftigen in Addis-Abeba übergaben.

Einige unserer Mitglieder haben sich aber auch für Lateinamerika / für Ecuador eingesetzt. In Kooperation mit dem Verein Ecua-Soli wurden mehrere Aktionen, Spendenaufrufe und Kundgebungen organisiert, die der notleidenden Bevölkerung die noch immer unter der Naturkatastrophe die durch amerikanische Ölkonzerne angerichtet wurden.

Unser Freund Werner hält noch immer den Kontakt zum Verein „Tolstoi Institut“, der sich ebenfalls um die deutsch-russische Freundschaft bemüht. Es besteht hier eine Interessengleichheit. Hier gilt als oberstes Gebot: „ Nie wieder Krieg, Frieden mit Russland“. Es sollte sich eine Einheitsfront bilden, um den imperialistischen Triebkräften Einhalt zu gebieten, denn wir wollen für uns, unsere Kinder und Enkel Frieden.

Im vorigen Jahr haben wir auch Kontakt zu einem Verein in Österreich / Wien aufgenommen. Hier gibt es absolute Parallelen unserer Arbeit. Den Austausch von Gedanken und Informationen müssen auch noch vertieft werden.

Ich möchte aber auch auf eine Bildungsreise aufmerksam machen, die zum Ziel hatte, die Mitglieder der Völkerfreundschaft e.V. fester mit der russischen Bevölkerung zu binden. So fuhr eine 16-köpfige Delegation am 05.-10. Mai 2015 nach Moskau, anlässlich der Feierlichkeiten zum 70. Jahrestag über den Sieg über den Hitlerfaschismus.

Unser Verein führte in der Vergangenheit mehrere Themenabende durch, so haben wir Buchlesungen mit unseren Mitgliedern Uli und Frau Diana zu verschiedenen Themen durchgeführt. Eine Neuauflage sollte unbedingt hierzu stattfinden.

Am 6. Mai 2017 fand unsere Mitgliederversammlung statt. Es wurde folgender Vorstand gewählt.

    • 1. Vorsitzender, Michael Bock
    • 2. Vorsitzender, Marian Böttcher
    • Schatzmeisterin, Sabine Bock
    • Kassenprüferinnen: Ramona M. und Janett J.
    • Ältestenrat

Der 1. Vorsitzende dankt den Mitgliedern für ihr Engagement, für ihren Einsatz auf den verschiedenen Gebieten der humanitären und kulturellen Arbeit. Des Weiteren bedankt er sich bei den Mitgliedern für die Wiederwahl und das Vertrauen, dass er als 1. Vorsitzenden wieder gewählt worden. Er bedauert sehr, dass sich einige Mitglieder so kurzfristig zur heutigen Mitgliederversammlung entschuldigt haben, und er hofft, dass zur nächsten Versammlung und zu unseren nächsten Veranstaltungen sich noch mehr Mitglieder zusammenfinden werden.

Am Abend wurde in gemütlicher Runde und am Lagerfeuer über die Legenden des Heiligen Georg gesprochen und über zukünftige humanitäre Projekte und Veranstaltungen unseres Vereins.

Der heilige Georg (neugriechisch Άγιος Γεώργιος Ágios Geó̱rgios; * im 3. Jahrhundert evtl. in Kappadokien; † 23. April um 303 evtl. in Lydda, Palästina, oder in Nikomedia) war ein Märtyrer, der der Überlieferung zufolge zu Beginn der Christenverfolgung unter Diokletian (284–305) das Martyrium erlitt. In den orthodoxen Kirchen wird er als Groß- bzw. Erzmärtyrer verehrt.

Von Master of the St. George’s Altarpiece – Scanned from Bohemian art of the gothic and early renaissance periods, Press Foto, Praha, Gemeinfrei, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=1896168

Mit freundlichen Grüßen

Michael Bock

1.Vorsitzender

(im Original gezeichnet)


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