Völkerfreundschaft e.V.
Chanka Kreis Äthiopien

Aids-Waisen-Projekt Chanka in Äthiopien unterstützt von den Evangelischen Kirche Müggelheim und Schmöckwitz

Am Samstag traf ich in einen anderen Stadtteil von Addis Abeba Pastor Teferi Berkessa von der EECMY – Bethel Synods. Wir führten ein kurzes Gespräch, er war der Pastor der meine Tochter Sophia in der Evangelischen Gemeinde in Berlin-Müggelheim vor 10 Jahren taufte. So tauschten wir uns auch über die Entwicklung meiner Tochter aus. In Äthiopien gibt es sehr, sehr viel Armut und nicht jedes Kind hat die Chance auf eine Entwicklung ohne zu hungern oder an Krankheiten zu sterben, die uns bereits fremd geworden sind. Man geht nach diesen Erlebnissen dann mit Nahrung und Wasser ganz anders um. Zum Abschluss unseres Gespräches erfolgte eine Übergabe von gesammelten Spendengelder.  Ich überbrachte auch Grußworte unseres pansionierten Pfarrers, Herrn Siegfried Mentzel, der sich schon seit vielen Jahren sehr stark für das Aids-Waisen-Projekte in Äthiopien engagiert. Der Verein für „Völkerfreundschaft e.V.“ konnte 500 Euro als Spende übergeben. Weiterhin gab ich Pastor Teferi noch etwas Geld für seine Gemeinde.

Es war eine sehr aufregende Zeit und ich wurde selber auf den Boden der Realität gebracht, wie gut es uns und unseren Kindern geht und meine gemachten Bilder sollen sie daran erinnern.

Ich stellte mir selbst die Frage: „ab welcher Armutsgrenze, verliert man die menschliche Würde“, hier habe ich viele Bettler gesehen, es waren aber auch nicht mehr, als in unserer Stadt Berlin. Die Armut war aber überhaupt nicht vergleichbar. In Deutschland muss man nicht betteln, auch wenn das Leben nicht einfach ist. Und dennoch ist es sehr achtenswert, wie die Menschen trotz ihrer Armut in Äthiopien ihr Lächeln bewahren.

Am Sonntag fuhren Fiseha und ich nach Nazareth und verweilten an einem schönen See. Am Abend waren wir mit Freunden in einem Restaurant: „Checheho Kulturell Restaurant“. Am Abend des 17. Januar ging es dann zurück zum Flughafen, wo ich mich von meinen Freunden verabschiedete. Diese Zeit in Addis Abeba werde ich in sehr guter Erinnerung behalten.

Ich wünsche Ihnen allen ein friedliches und gesundes neues Jahr!

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