Völkerfreundschaft e.V.
Reiseberichte

Pilgerfahrt zur Mönchrepublik Athos 2

Die Legende sagt das im Jahr 43 n.C. die Jungfrau Maria mit dem Schiff unterwegs war in Richtung Zypern, doch sie wurde von einen Unwetter überrascht und ging in Athos an Land. Voller Bewunderung über die Schönheit des Landes fragt sie ihren Sohn ob sie das Land ob sie dieses Land geschenkt bekommt. Maria hörte dann eine Stimme die ihr sagte „dieser Ort sei dein Eigentum, dein Garten und Paradies.“

Keine andere Frau soll nun den Garten Gottesmutter betreten. So war es und so wird es immer sein. Auch der Pilger muss wie damals die Jungfrau Maria auf dem Seeweg nach Athos gelangen.

Sonntag, 13.04.2014

Abflug nach Thessaloniki mit Frau Sabine, Sophia und ihrer Freundin Annika. Mein Freund Dimitri holte uns vom Flughafen Alexander von Makedonien ab und wir fuhren nach Asprovalta. Dort trafen wir unsere Freunde, Dimi mit Frau, Maria, Georg und Christus. Wir feierten und hatten einen wunderschönen Tag.

Montag, 14.04.2014

Ich bin unruhig, ich kann den Berg Athos aus meinem Hotelzimmer sehen. Wir gehen zum Wochenmarkt und am Nachmittag gehen wir zu den heißen Quellen mit Massage. Die Vorbereitungen für Athos laufen, nur noch wenige Stunden. Aber wir besuchen noch das Kloster Marina und noch etwas essen.

Dienstag, 15.04.2014

Die Tour beginnt, Zeitumstellung, hier lebt man nach byzantinischen Regeln, der Tag beginnt mit dem Sonnenuntergang-das ist die Stunde Null. Aus diesem Grunde gibt es Abendbrot um 15:30 Uhr. Gottesdienst zwischen 2-5 Uhr nachts. Wir fuhren mit dem Auto bis nach Ierissos und fuhren dann mit der Fähre nach Watopedi. Dort hielten wir uns nur kurz auf und wanderten zirka 2 1/4 Stunde zum Kloster Pantogratos. Dort haben wir mit einem der 28 Mönche gesprochen, machten einige Bilder und setzten unseren Weg zum Kloster Stavronikita fort. Strvro und Nikita waren zwei der ersten Mönche. Die Besonderheit diesen Klosters ist, dass Piraten im 16. Jahrhundert das Kloster pluenderten und eine Ikone des Heiligen Nikolaus (gefertigt aus kleinen Kieselsteinen) mit einer Axt oder scharfen Gegenstand auf Kopf spalteten und ins Meer warfen. 46 Jahre spaeter fanden Fischer die Ikone im Meer und bargen sie. Am gespaltenen Ende der Ikone haftete eine Muschel, als man diese Muschel entfernte, kam Blut aus der Stirn der Ikone. Dann brachte man die Ikone zurueck zum Kloster. Wenig spaeter erschienen auch wir im Kloster.

Nun duschten wir und bezogen unser Zimmer mit Meerblick. (Unbezahlbar)

Um 18:00 Uhr ist Abendbrot und um 19:00 Uhr Gottesdienst. Der Gottesdienst ging bis 20:00 Uhr und endete mit der „Knochenshow“. So konnte man einige Knochen des heiligen Wassili, des heiligen Pandeleus und des heiligen Nikolaus, sowie Teile des Kreuzes Jesu betrachten und entsprechend ehren. Auch beruehrten meine mitgefuehrten Kreuze die Lequieen. So endete der Tag 1 auf Athos.

Mittwoch, 16.04.2014

Nach einer Stunde Fußmarsch erreichten wir das Kloster: Iwiron. Es ist ein altes Kloster was 980 n.C. errichtet wurde. Hier wird am dritten Tag nach Ostern gefeiert und die Ikone von Maria gehuldigt. Vor dem Jahr 1000 bewahrte eine Frau die Ikone Maria mit Jesus vor Piraten und warf sie ins Wasser. Viel Jahre danach imJahr 1004 wurde die Ikone ins Kloster gebracht. Die Ikone darf das Kloster nicht verlassen. Die Geschichte besagt, sollte diese Ikone das Kloster verlassen wird eine Akokolypse ueber Athos herkommen, dass besagen alte Schriften. Einige Jahre nachdem die Ikone wieder ins Kloster kam, stach ein Pirat mit einem Messer in die Ikone, in den Hals von Maria, danach erfuhr der Pirat einen Sinneswandel, trat der Orthodoxen Kirche bei und liess sich seither den „Barbar“ nennen.

Dann machten wir noch einige Bilder und setzten unsere Tour fort. Moenche im Kloster wollten garnicht glauben, dass wir alles zu Fuss erreicht haben. Wir assen noch etwas Lukumi, tranken Wasser und setzten unsere Pilgertour fort. Wieder machten wir eine neue Erfahrung. Das naechste Kloster erreichen wir in uirka 2 Stunden.

Aber schon nach 1 h 40 erreichten wir das Kloster Karakalou. Kurz waschen und umziehen dann in den Gottesdienst. Dieser ging sage und schreiben 2 Stunden und wir wurden dann aber belohnt mit einer Segnung. Man hat uns an Händen und Stirn, Wange und Kinn ein Kreuz gezeichnet.

Dann ging es direkt zum Abendessen. Der Glockenschlag leitete das Essen ein und mit einem Glockenschlag wurde das Essen beendet. Es gab einen Brei den man nicht definieren kann, mit vermutlich Hirse, Rosinen und Honig. Dann endlich heißen Tee und Oliven, der Tag war gerettet. Ich führte noch ein nettes Gespräch mit einem Popen „Johannes dem Nachlaeufer“. Er sprach sehr gut Deutsch. Dann 20:00 Uhr oder 00:00 Uhr byzantinische Zeit. Guten Nacht. Das Besondere an diesem Kloster waren die Reliquien, hier waren Knochen von Johannes dem Täufer, vom heiligen Paulus und heiligen Nikolaus.

Donnerstag, 17.04.2014

Ich habe mal 10 Stunden geschlafen, bei Wellenrausch und Vogelgesang. Dann um 08:00 Uhr setzten wir unseren Marsch zum Kloster Megisti Lavra fort. Es waren 25 km Marsch in exakt 4 Stunden und 5 Minuten Hier dann diesmal in ein Achtmann Zimmer. Gottesdienst, Essen, Duschen und dann shoppen. Am Abend gingen wir zum Gottesdienst von 21:00 Uhr- 02:30 Uhr. Das Higtlite im Kloster war das offene Grab von Heiligen Athanasios. Dann führten wir noch ein langes Gespräch mit einem alten Mönch. Er erzählte uns das der Glauben an Gott nachlässt und somit eine große Gefahr nicht nur für das Christentum besteht sondern für den Weltfrieden. Erste Anzeichen Luzifer soll es im Bundesstaat Georgia in den USA geben. Es geht um das überleben der Menschheit, er sprach von der Apokalypse. Auch aus diesem Grunde wird sich in Kazachstan in der Hauptstadt Astana alle orthodoxen Patriarchen der serbischen-, russischen-, griechischen usw. Kirche treffen und ueber die Zusammenarbeit aller Christen nachdenken. Er selber sieht die Sache sehr skeptisch. Er sagte das Astana fast wie Satana klingt und sehr beunruhigt. Wir sollen unseren Glauben nicht verlieren und ihn weiter tragen, auch nach Deutschland.

Nun gingen wir noch ein paar Stunden schlafen und mussten uns um unseren  Rückmarsch, aber diesmal mit Bus und dann Schiff kümmern. Wir müssen den Bus um  06:45 Uhr nehmen.

Zu Hause angekommen dann gleich zu den heißen Quellen und dann Massage, dann Essen und etwas trinken, dann gingen wir zur Osterprozession in die Kirche zum heiligen Georg in Asprovalta. Dann ab ins Bett und morgen nach Hause.

Unsere neue Abkürzung soll in Zukunft: DiMiDi Team. Dimi P. “ der Vierfuss “ Michael “ Lahmbein“ und Dimi K. “ gemeines Dreibein“.

 

Nun eine Sprüche der Woche:

Dimi K.zu Dimi P.: Was ist das für ein Vogel“?

Dimi P. : einer mit zwei Flügel!

 

Dimi P. Zu Mönch X:

Wieviel Mönche gibt es hier?

Mönch: Warum willst du hier bleiben?!

 

Dimi P. Zum gleichen Mönch X:

Wie lange sind sie schon hier?

Mönch: gestern war ich auch schon hier!

Dimi P. darauf: Sind sie auch gestern gekommen? Mönch schaut nur verdutzt.

Weiteres Highlight: Dimi K. sammelt Pflanzen und gießt seinen Rucksack.

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